von Roger Hamann
Informationen zur Bekämpfung der Tigermücke
Auch in diesem Sommer wird uns die zunehmende Verbreitung der Tigermücke in Karlsruhe beschäftigen. Im Auftrag der Stadt Karlsruhe wird die KABS (https://www.kabsev.de/) in bewährter Weise besonders sensible Orte im Stadtgebiet beobachten und die Tigermücken bekämpfen.
Da die KABS die flächendeckende Bekämpfung nicht alleine stemmen kann, sind die Bürgerinnen und Bürger der Stadt aufgerufen, selber darauf zu achten, dass sich die Tigermücken nicht weiter ausbreiten. Dies kann schon mit ein wenig Aufmerksamkeit gelingen: die weiblichen Tigermücken nehmen kleinste wassergefüllte Behältnisse zur Eiablage an. Dies können offene Zaunpfähle, herumliegendes Spielzeug, Dekoartikel auf dem Balkon, Blumenuntertöpfe, Gießkannen, Vogeltränken…. etc. sein.
Regentonnen oder Traufschächte können mit den in den Rathäusern erhältlichen bti-Tabletten versetzt werden, der Wirkstoff tötet die Larven der Tigermücken ab, ist aber für andere Lebewesen nicht gefährlich. Wichtig ist es, die Behältnisse, in denen sich das Regenwasser ansammeln könnte, regelmäßig zu leeren und gegebenenfalls zu reinigen.
Da die Tigermücken, anders als die heimischen Stechmücken („Schnaken“) auch tagsüber fliegen und mehrmals hintereinander stechen, können sie sehr lästig werden und einen Aufenthalt im sommerlichen Garten verderben.
Bekannt sind die Tigermücken auch als Überträger von tropischen Viren, wie Dengue, West-Nil oder Zika. Hierfür müssen sie allerdings eine erkrankte Person gestochen haben, um die Viren aufzunehmen. Dies ist relativ unwahrscheinlich, aber es sind auch schon entsprechende Fälle in Europa entdeckt worden.
Nachfolgend finden Sie weitere Informationen der KABS und der der Stadt Karlsruhe, Umwelt- und Arbeitsschutz.
Plakat Stadt Karlsruhe, Umwelt- und Arbeitsschutz.
Weiterhin können Sie sich auf der Website der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage e.V. weiter informieren.